
Leitfaden zur Pflege von Tattoos im Sommer Was man tun sollte und vor allem, was man nicht tun sollte

Manche kommen aus dem Urlaub mit einer Mütze zurück, andere mit einem Souvenir oder einer Postkarte und wieder andere mit einem neues Tattoo. Sich im Urlaub tätowieren zu lassen ist für viele fast schon zu einem Ritual geworden: eine Möglichkeit, eine Erinnerung unauslöschlich zu machen, eine Reise allein oder mit den Freundinnen zu feiern – oder einfach die sommerliche Stimmung zu nutzen, um etwas zu tun, das man schon lange aufgeschoben hat. Schade nur, dass Sonne, Hitze, UV-Strahlen, Schwimmen im Pool und Salzwasser nicht gerade gut mit einem frischen Tattoo harmonieren. Hier findest du alles, was du über die Pflege eines Tattoo zu pflegen.
Leitfaden zur Pflege von Tattoos im Sommer
Die heiligen 15 Tage
In den ersten fünfzehn Tagen ist ein neues Tattoo im Grunde genommen eine offene Wunde. Kein Meer, kein Schwimmbad, keine direkte Sonneneinstrahlung und möglichst auch kein anstrengendes Training, keine Sauna oder irgendetwas, das den Körper in einen kleinen Springbrunnen verwandelt. Die Begeisterung, es sofort am Strand zu zeigen, ist verständlich, aber die Haut ist noch dabei zu heilen und braucht Zeit. Außerdem bringt Wasser – egal ob Salzwasser, chloriertes Wasser oder Seewasser – Bakterien und Mikroorganismen mit sich, die das Risiko von Reizungen und Infektionen erhöhen. Insbesondere Chlor neigt dazu, die Haut auszutrocknen, und kann sogar den Glanz der Tinte beeinträchtigen. Kurz gesagt: Wer das Rad haben wollte, muss jetzt auch in die Pedale treten. Noch ein paar Wochen Geduld, und du kannst dein schönes Tattoo zur Schau stellen.
Sonne? Natürlich Sonnenschutz
Die Sonne ist der Feind Nummer eins jedes Tattoos, egal ob neu oder alt. Ohne ausreichenden Sonnenschutz verblassen die Farben, bleichen die Farben aus, verlieren die Konturen an Schärfe und bei neueren Tattoos kann sich die Heilung verlangsamen. Farbige Tattoos sind am anfälligsten, aber auch Schwarz verblasst mit der Zeit, sodass niemand sicher ist. Die Regel lautet: Mindestens LSF 50, der mindestens 20 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen und alle zwei Stunden erneut aufgetragen werden muss – ohne Ausnahme. Am besten entscheidet man sich für Formeln zu entscheiden, die wasserfest und alkoholfrei sind und beruhigende Inhaltsstoffe wie Aloe oder Vitamin E enthalten. Kurz gesagt: Das ist kein Luxus.
Flüssigkeitszufuhr und Kleidung
Es gibt eine Sache, die man oft unterschätzt: Ein schönes Tattoo ist in erster Linie eine Frage gesunder Haut. Wenn die Haut trocken oder durch die Sonne strapaziert ist, verliert auch das Tattoo an Leuchtkraft und Schärfe. Auch nach der vollständigen Heilung, nach dem Duschen, einem Tag am Strand oder einfach, wenn sich die Haut straff anfühlt, macht das regelmäßige Auftragen einer Creme auf die tätowierte Stelle auf lange Sicht den Unterschied: Es hält die Haut weich und elastisch und sorgt für lebendigere Farben. Es braucht keine ausgefallenen Produkte oder unglaublichen Formeln, in den meisten Fällen reicht etwas Sanftes, Pflegendes und für empfindliche Haut Geeignetes. Ein letzter, oft übersehener Punkt: die Kleidung. Vermeide synthetische Stoffe, zumindest solange das Tattoo noch heilt, da diese den Schweiß zurückhalten und die Haut nicht atmen lassen. Baumwolle und Leinen sind die sinnvollste Wahl, damit Haut und Tattoo belüftet und frisch bleiben.















































