Auf dem diesjährigen Menstruationszyklusfestival sind wir auch dabei Apropos, wie wir über den Menstruationszyklus sprechen

Du hast es vielleicht schon erraten. Nachdem wir über sexuelle Aktivität während der Menstruation, freie Blutungen und nicht so lustige Fakten über den Menstruationszyklus gesprochen haben, sprechen wir jetzt darüber, wie wir über den Zyklus sprechen. Wir machen das natürlich immer auf unseren Seiten, aber wir werden es auch offline am 24. Mai um 17 Uhr im Rahmen des Menstruationszyklusfestivals bei Rob de Matt in Mailand tun. Anmeldungen sind hier möglich, der Eintritt ist frei. Wir werden auf alle warten: Frauen, Männer und nicht-binäre Menschen.

Apropos Zyklus heute: nss G-Club auf dem Menstrual Cycle Festival

Warum? Weil es (trotz unserer Bemühungen) immer noch etwas zutiefst Widersprüchliches in der Art und Weise gibt, wie wir über den Menstruationszyklus sprechen. Einerseits scheint das Thema online endlich allgegenwärtig zu sein: Wir sprechen über Menarche, chronische Schmerzen, PMS, Libido, Empfängnisverhütung, Fruchtbarkeit und hormonelle Gesundheit mit einer Freiheit, die vor wenigen Jahren noch unmöglich schien. Auf der anderen Seite erleben viele Menschen ihre Beziehung zu ihrem Körper jedoch immer noch in Einsamkeit, zwischen Fehlinformationen, Scham und Sprachen, die oft zu klinisch, stereotyp oder einfach losgelöst von der alltäglichen Realität bleiben. Deshalb geht die Veranstaltung von einer einfachen, aber wichtigen Frage aus: Wie viele Sprachen werden wirklich benötigt, um die Komplexität des Zyklus abzubilden? Wahrscheinlich nicht nur eine, sondern eine Verflechtung von Erfahrungen, Fachwissen und unterschiedlichen Empfindlichkeiten, die den Körper in etwas verwandeln können, das nicht nur biologisch, sondern auch kulturell, emotional, sozial und kreativ ist.

Die Sprecher des Vortrags, der vor allem ein offenes Forum ist

Aus dieser Idee entstand die Veranstaltung am 24. Mai bei Rob de Matt: ein offener Dialog zwischen Fotografie, Psychologie, Sexualerziehung, Inhaltserstellung und Geschichtenerzählen, der auf den realen Erfahrungen der Community basiert. Zusammen mit Ginevra Bonina, Donatella Fiacchino, Sally Saccarola, Giovanna D'Arco und Beppe Salmetti werden wir über Blut, Schmerz, Jugend, Identität, Sexualität und Repräsentation sprechen und versuchen zu verstehen, was heute in den Erzählungen über den Zyklus noch fehlt und warum es immer noch so schwierig ist, einen Raum zu schaffen, der wirklich allen Generationen zugänglich ist. Die Diskussion wird von Mariachiara Tirinzoni, Rebecca Tempestini und Priscilla Lucifora moderiert. Ein Moment, um Perspektiven zu vergleichen, zuzuhören und vielleicht damit zu beginnen, neue Wörter zu finden, um Zyklizität ohne Filter, Vereinfachungen oder Tabus zu beschreiben.

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