Olfactory Signals kehrt zu 10 Corso Como zurück Für seine dritte Ausgabe

10 Corso Como kündigt die Rückkehr von Olfactory Signals in seinen Räumen an. Die dritte Ausgabe des neuen Duftsalons findet von Donnerstag, 4. Juni, bis Sonntag, 7. Juni, statt. Olfactory Signals wurde 2024 von System Preferences als Inkubator und Plattform gegründet, die sich olfaktorischen Erzählungen widmet, mit dem Ziel, innovative Ausdrucksformen im Bereich der Düfte aus der ganzen Welt in einer sorgfältig kuratierten Umgebung zu präsentieren, die die Konvergenz von Kunst, Wissenschaft und Wohlbefinden feiert.

10 Der neue Duftsalon von Corso Como erwacht mit Olfactory Signals zum Leben

Im Projektraum am 10 Corso Como wird eine vielfältige Auswahl an Projekten rund um den Duft in Form von Einzelausstellern präsentiert: So hat jeder Schöpfer den nötigen Raum, um sein ästhetisches und olfaktorisches Universum auf einer Reihe modularer pantographierter Stahltische zu präsentieren, die vom Architekturstudio 2050 entworfen wurden.

Um den Geist der Gemeinschaft und des Entdeckens zu fördern, sind die Gäste eingeladen, mit Markengründern, Parfümeuren und künstlerischen Leitern in Kontakt zu treten, um Düfte in verschiedenen Formen für Körper und Zuhause zu erleben, von seltenen Eau de Parfum bis hin zu historischen Weihrauch, Kerzen und Kunstgegenständen. Mehr als 30 internationale Produzenten treffen sich in dieser intimen Umgebung, die für Kontemplation und Handel konzipiert ist. Ein hybrides Groß- und Einzelhandelsmodell ermöglicht sowohl sofortige Einkäufe als auch zukünftige Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten.

In der Galerie und im Zwischengeschoss werden ortsspezifische Interventionen der Aussteller mit Installationen der teilnehmenden Künstler kombiniert und bieten so greifbare Manifestationen dieses unsichtbaren Mediums. Skulptur, Fotografie und Sound koexistieren in Projekten, die den Duft sowohl als mythisches als auch als politisiertes Medium positionieren und philosophische Fragen rund um Übertragung, Besitz und Handlungsfähigkeit aufwerfen.

Zu den Installationen gehören The Field of Possibilities von Chiara Capellini, wo der Duft in einem unzugänglichen Gefäß versiegelt wird, und Fragrance Fountain (Abb. 76) von Fabian Bergmark Näsman zusammen mit Haisam Mohammed, bei dem der Duft direkt von den Zweigen eines Miniaturbaums in die Luft gesprüht wird. Überall in den Räumen reinigt eine Reihe von Zeroth-Luftreinigern, die von Octave Perrault entworfen wurden, die Luft kontinuierlich, was eine positive Geste darstellt, die die atmosphärische Dichte der Umgebung ständig regeneriert.

Open AI wird auf der Terrasse präsentiert

Nach der gemeinsamen Arbeit CO_LAB Breath of One Many for OS.02 bei MATTER and SHAPE (2026) im März kehrt Tolaas zurück, um mit dem französischen Architekten Octave Perrault zusammenzuarbeiten, um OPEN AI zu präsentieren. Dabei stellt er die Terrasse des 10 Corso Como neu vor — nicht als Architektur, sondern als Schnittstelle zum Himmel, einem Feld, in dem sich Luft frei bewegt und Informationen durch den Raum transportiert. Ausgehend von der Prämisse, dass Luft und Wasser die letzten wirklich freien Elemente sind, ist die Installation durch verschiedene „Kissenbereiche“ strukturiert, die entsprechend den Himmelsrichtungen des Windes angeordnet sind.

Jedes Kissen ist mit molekularen Zusammensetzungen versehen, die Licht, Temperatur, Bewegung und Zeit entsprechen, wodurch eine Atmosphäre entsteht, die sich im Laufe des Tages verändert, und eine unsichtbare Wahrnehmungschoreographie. Der bestehende Garten bietet eine organische Infrastruktur, in die Tolaas künstliche Moleküle einbringt, wodurch eine unsichtbare Reibung zwischen dem Organischen und dem Künstlichen entsteht. Den Gästen wird mit Molekülen angereichertes Wasser angeboten, das nicht nur als Erfrischung dient, sondern auch als Fortsetzung der elementaren Logik des Projekts dient: ein Vektor für Geschmack, Erinnerung und Leben.

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