Heute ist der Internationale Tag der Menstruationshygiene Wussten Sie das?

Wie oft kann ein normaler Tag aufgrund Ihrer Periode plötzlich stressig werden, während Sie nicht zu Hause sind? Ein wichtiges Meeting, eine Vorlesung an der Universität, eine lang erwartete Reise oder auch nur eine schnelle Besorgung: Es dauert nur einen Moment, bis die Verwaltung Ihrer Periode zu einem sehr realen und wiederkehrenden Problem wird.

Der Internationale Tag der Menstruationshygiene mit Initial

Anlässlich des Internationalen Tages der Menstruationshygiene am 28. Mai befragte Initial, ein führendes Unternehmen für Hygiene- und Wohlfühldienstleistungen außerhalb des Hauses, seine Gemeinde zu unerwarteten Situationen im Zusammenhang mit dem Umgang mit Perioden, wenn man nicht zu Hause ist. Die Erkenntnis, die sich daraus ergab, ist klar: Für viele Frauen sind Menstruationsbeschwerden immer noch eine alltägliche Erfahrung. Laut der Studie haben fast 9 von 10 Frauen mindestens einen unerwarteten periodischen Notfall erlebt, während sie sich außerhalb des Hauses befanden. Dabei handelt es sich bei weitem nicht um Einzelfälle: Nur 10% gaben an, diese Art von Situation nur einmal in ihrem Leben erlebt zu haben, während 43% von zwei oder drei Episoden berichteten, und die Mehrheit der Befragten (47%) erinnerte sich an mehr als drei, was bestätigt, wie häufig das Problem tatsächlich auftritt.

Unerwartete Notfälle ereignen sich hauptsächlich im öffentlichen Raum

Abgesehen von der Häufigkeit zeigen die Orte selbst deutlich, wie diese Situationen Teil des täglichen Lebens sind. Unter den Orten, an denen die Befragten zeitbedingte Notfälle erlebten, rangierten öffentliche Räume wie Kinos und Einkaufszentren an erster Stelle, gefolgt von Büros, Bahnhöfen, Autobahnraststätten und Flughäfen auf Reisen. Schulen und Universitäten erwiesen sich ebenfalls für 39% bzw. 35% der Stichprobe als kritische Räume. Dieses Szenario zeigt, wie periodenbedingte Beschwerden überall und zu jeder Tageszeit auftreten können und sich auf Studium, Arbeit und soziale Beziehungen auswirken.

Weibliche Solidarität ist immer noch die erste Lösung, sollte es aber nicht sein müssen

Die Umfrage hebt eine klare Tatsache hervor: 87% der Befragten nannten unerwartete Perioden als Hauptursache für diese Notfälle, gefolgt vom Vergessen von Binden oder Tampons (35%) und dem Fehlen von Menstruationsprodukten in den Bädern (39%). In solchen Situationen wird weibliche Solidarität zur ersten Ressource. 70% der Frauen gaben an, einen Freund oder Kollegen um Hilfe gebeten zu haben, während 63% „kreative“ Notfalllösungen improvisierten. Fremde um Hilfe zu bitten, ist jedoch nach wie vor viel schwieriger: Nur 9% fühlen sich dabei wohl, ein Zeichen dafür, dass Perioden immer noch als einschränkend empfunden werden und dass die Menstruation, obwohl jüngere Generationen offener über sie sprechen, weitgehend tabu bleibt.

Unbehagen, Verlegenheit, Stress, Frustration und Angst sind nur einige der Emotionen, die die Befragten am häufigsten mit diesen Erfahrungen in Verbindung bringen. Es ist daher nicht überraschend, dass viele Frauen ihre Gewohnheiten konkret ändern: 41% änderten ihre Pläne nach einem Menstruationsnotfall, 32% verließen den Ort, an dem sie sich befanden, und 17% vermieden sogar soziale Interaktionen, um das Risiko einer weiteren unerwarteten Situation zu verringern. Diese Erfahrungen wirken sich oft auch langfristig aus: 82 Prozent tragen heutzutage immer Periodenprodukte bei sich, während 5% sogar vermeiden, auszugehen, wenn sie befürchten, dass sie in unangenehme Situationen geraten könnten. Die Lösung? Damit Menstruationsprodukte überall und in jedem Badezimmer verfügbar sind.

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