
Französische Beauty-Marken sind nicht mehr die Favoriten der Amerikaner Wie K-Beauty in den Vereinigten Staaten Vorrang vor französischer Schönheit hat
Es ist eine beispiellose Leistung. Laut dem neuesten Bericht von Bloomberg ist Südkorea zum ersten Mal der größte Exporteur von Kosmetika in die Vereinigten Staaten geworden und hat Frankreich übertroffen. Nach Angaben der amerikanischen Finanzgruppe exportierte Südkorea 2024 Kosmetika im Wert von 1,7 Milliarden US-Dollar in die Vereinigten Staaten, während sich Frankreichs Exporte auf 1,26 Milliarden US-Dollar beliefen. Diese Zahlen verdeutlichen einen tiefgreifenden Umbruch in der amerikanischen Schönheitsindustrie, in der der Wettbewerb besonders hart ist. K-Beauty begann um 2011 in den USA Fuß zu fassen, als die BB-Creme der südkoreanischen Marke Dr. Jart in den Regalen von Sephora auf den Markt kam. Koreanische Produkte waren zu dieser Zeit jedoch noch diskret, und es waren französische Marken, die die Schönheitsindustrie auf der anderen Seite des Atlantiks dominierten.
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Heute erreicht die „Hallyu“ -Bewegung — wörtlich übersetzt „Koreanische Welle“ — ihren Höhepunkt mit dem kometenhaften Erfolg von K-Pop, K-Drama, K-Food und K-Beauty. Dieser Anstieg der Popularität der koreanischen Kultur hat natürlich das Interesse an den Kosmetikprodukten des Landes geweckt. Fans koreanischer Unterhaltung bewundern oft Stars, die mit „makelloser“ Haut und einem natürlichen und dennoch raffinierten Make-up-Look auftreten. Und wie bei allen kommerziellen Erfolgen heutzutage haben soziale Medien eine große Rolle gespielt. Die Marke TirtiR zum Beispiel wurde auf TikTok viral, weil Influencer ihre Cushion Foundations lobten, die perfekt zu ihrem Hautton passten — auch zu dunkleren. In einer Zeit, in der Inklusion zu einer unabdingbaren Voraussetzung für den Erfolg von Beauty-Marken geworden ist, hat TirtiR die Erwartungen der Öffentlichkeit erfüllt und sein Flaggschiffprodukt in 40 Farbtönen angeboten. Darüber hinaus trägt der innovative Aspekt koreanischer Produkte zu ihrem Erfolg bei. In der Tat bietet K-Beauty eine breite Palette von Produkten — hauptsächlich Hautpflegeprodukte — mit innovativen Formeln an, die natürliche Inhaltsstoffe und einzigartige Formulierungen enthalten. Marken wie Beauty of Joseon sind dafür bekannt, Ginseng in ihren Schönheitsbehandlungen zu verwenden, die einen strahlenden und strahlenden Teint versprechen. Andere Bestandteile wie Reiswasser oder Schneckenmucin sind häufig in asiatischen Produkten enthalten und ziehen ein Publikum an, das ständig nach Neuheiten sucht.
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In Zeiten der Inflation fühlen sich Beauty-Enthusiasten zunehmend von den Preisen der K-Beauty-Produkte angezogen, sehr zum Leidwesen französischer Marken. Koreanische Produkte sind bekanntermaßen günstiger als ihre französischen Luxusprodukte. Die unter der Trump-Regierung eingeführten Zölle vergrößern diese Lücke nur, da die Geschäftsmodelle koreanischer Marken auf höheren Margen beruhen. Laut Reuters lagern viele von ihnen die Produktion an Auftragsfertiger wie Cosmax oder Kolmar aus, die als „Foxconns“ der schnellen Schönheit bezeichnet werden, um die Herstellungskosten besonders niedrig zu halten. Marken wie La Neige oder Etude House sind bei Beauty-Trends oft der Zeit voraus. Im Gegensatz zu französischen Marken, die eher Einfachheit und Minimalismus bevorzugen, zögern ihre koreanischen Konkurrenten nicht, zu experimentieren und neue Trends zu fördern, was sie für ein jüngeres Publikum attraktiv macht, das ständig nach Innovationen sucht. Der Aufstieg von K-Beauty in den Vereinigten Staaten ist nicht mehr nur eine vorübergehende Modeerscheinung: Er spiegelt einen echten Paradigmenwechsel in den Verbraucherpräferenzen wider. Angetrieben von einer Strategie, die Innovation, Barrierefreiheit, Vielfalt und kulturellen Einfluss kombiniert, haben es koreanische Marken geschafft, sich gegen historische Giganten wie Frankreich zu etablieren. Wenn die französische Industrie ihren Platz auf dem Weltmarkt behaupten will, muss sie zweifellos ihre Codes überdenken, ihren Ansatz modernisieren und sich an ein zunehmend anspruchsvolles, vernetztes und nach Neuheiten sehndes Publikum anpassen.













































