Jijide bringt Talea auf den Markt Eine neue Interpretation der Chrysantheme

Die künstlerische Parfümeriemarke Jijide bringt Talea auf den Markt, einen neuen Duft, der Teil der Conversations-Kollektion ist und das Thema Vorurteile und kollektive Vorstellungskraft im Zusammenhang mit Chrysanthemen untersucht. Diese Blume gilt in Europa aufgrund ihrer Herbstblüte als Symbol für das Gedenken an die Toten. In China verkörpert sie stattdessen Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit, während sie in Japan die kaiserliche Familie repräsentiert. Ausgehend von dieser kulturellen Dichotomie verwandelt Jijide die Reflexion über das Rohmaterial in eine echte olfaktorische und soziale Untersuchung.

Inspiration: Chrysantheme und kulturelle Vorurteile

Die Jijide Conversations-Kollektion geht von einer grundlegenden Frage aus: Was kann entdeckt werden, wenn man die verborgene Bedeutung eines einzelnen Rohstoffs untersucht? Die Wahl, die Chrysantheme in den Mittelpunkt zu stellen, ist auf ihren sehr starken symbolischen Wert und ihre äußerst seltene Präsenz in der westlichen Parfümerie zurückzuführen, was oft durch die negative Konnotation des Trauerbegriffs bestraft wird. Jijides Forschung zielt daher darauf ab, diese Wahrnehmung umzukehren und die Beobachtung dessen, was wir bereits wissen, aus einer anderen Perspektive anzuregen, frei von impliziten Konditionierungen und Vorurteilen.

Die Zusammenarbeit mit dem Italian Perfumery Institute: der goldene Käfig

Für die Gründung von Talea hat Jijide eine Zusammenarbeit mit dem Italian Perfumery Institute geschlossen, einer wichtigen italienischen Bildungseinrichtung im Beauty- und Parfümeriebereich, die aufgrund ihrer jungen Sensibilität und ihres modernen Ansatzes ausgewählt wurde. Die Studierenden des Instituts haben das ursprüngliche Konzept der Chrysantheme erweitert und es in eine Reflexion über soziale Erwartungen verwandelt, über den „goldenen Käfig“ der Konventionen, in denen die neuen Generationen leben, und über den Weg, der notwendig ist, um eine authentische Identität zu finden. Diese Vision hat die Komposition des Duftes strukturiert: Die metallische Leuchtkraft der Kopfnoten erinnert an den goldenen Käfig, das von der Chrysantheme dominierte Herz beschreibt die Reise der Selbstfindung, während der warme Hintergrund von Wiedergeburt und Rückkehr zu sich selbst erzählt.

Die Tianle Feng-Nase: eine asiatische und multikulturelle Perspektive

Tianle Fengs Nase übersetzte die von Jijide und den Schülern entwickelten Konzepte in eine olfaktorische Pyramide. Feng wurde aufgrund seines tiefen Wissens über das Absolute der weißen Chrysantheme ausgewählt, die direkt im Familienunternehmen gewonnen und verarbeitet werden. Er bringt eine asiatische Sensibilität in das Projekt ein, die die multikulturelle Dimension des Parfums bereichert. Der Parfümeur hat Rohstoffe ausgewählt, die in der Lage sind, die konzeptionelle Geschichte zu untermauern und die vielfältigen Facetten des Hauptbestandteils optimal zu nutzen.

Taleas Duft- und Geruchspyramide

Talea entwirrt sich im Laufe der Zeit allmählich. Die Eröffnung stellt den „goldenen Käfig“ dar, der durch die metallischen Safrantöne und die asiatischen Fruchtnoten von Kumquat und Yuzu, kombiniert mit den Grün- und Kampfernoten von Geranien und grünem Sichuan-Pfeffer, ergänzt wird. Im Herzen, das der Selbstfindung gewidmet ist, feiert ein Blumenarrangement die Reinheit der weißen Chrysantheme, begleitet von Osmanthus, Maiglöckchen, Geißblatt und Magnolie. Schließlich enthüllt der Hintergrund dank Labdanum, Ambra, Benzoe und Vetiver eine warme bernsteinfarbene Tiefe, die den Moment der Wiedergeburt symbolisiert.

Olfaktorische Pyramide:

  • Kopfnoten: Kumquat, Yuzu, Safran, grüner Sichuan-Pfeffer, Geranie
  • Herznote: weiße Chrysantheme, Osmanthus, Geißblatt, Magnolie, Maiglöckchen
  • Basisnoten: Labdanum, Ambra, Benzoe, Vetiver

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